11 Oktober 2015

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 Oktober 11, 2015
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WebGIS-Beschreibung

WebGIS Beispiel

WebGIS Beispiel

Mit einem Geoinformationssystem, das aus Hardware, Software und (Geo-)Daten besteht, lassen sich raumbezogene Problemstellungen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten modellieren und bearbeiten. GIS bezeichnet sowohl eine Technologie, Produkte als auch Vorhaben zur Bereitstellung und Behandlung von Geoinformationen (vgl. Bill 2010:8). Bill fügt hinzu, dass der Begriff „Geoinformationssystem“ einen gewissen Mindestumfang und Komplexitätsgrad der Daten und Strukturen impliziert. Laut Jansen & Adams gibt es zahllose Definitionen von GIS, eine einzige, umfassende Definition ist für das Verständnis eines solch komplexen Themas aber auch weder notwendig noch sinnvoll.

Eine eindeutige Definition für WebGIS – oftmals auch als OnlineGIS, InternetGIS oder Web Mapping bezeichnet – existiert daher ebenfalls nicht. Jansen & Adams bezeichnen Web-Mapping- oder WebGIS-Anwendungen als geographische Informationssysteme beziehungsweise Kartendienste mit im Vergleich zu einem Desktop-GIS eingeschränkten Funktionalitäten, die Daten über das Internet bereitstellen. Die Definition von Korduan & Zehner fällt viel allgemeiner aus: „Internet-GIS ist alles, was sich Internet-Technologien bedient und räumliche Informationen darstellen, verteilen und bearbeiten lässt.“ Die Anforderungen an ein solches System werden oft in Form von erwarteter Funktionalität ausgedrückt.

Mit der ständigen Weiterentwicklung von Internet und World Wide Web entfalten sich permanent neue Möglichkeiten für die Kombinierung von Desktop-GIS- und Webtechnologien, sodass eine dauerhafte Erklärung für den Begriff „WebGIS“ kaum noch möglich ist. Nach dem heutigen Stand der Technik lässt sich sagen, dass ein WebGIS eine Webanwendung ist, die einige Funktionalitäten eines herkömmlichen GIS besitzt und das Internet als Übertragungsmedium für Geodaten nutzt. Für weitere Informationen über WebGIS Projektentwicklung, kontaktieren Sie uns.

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